Nach der Serie der letzten Vorfälle, haben wir uns tatsächlich dazu entschlossen rauszuziehen. Hier sind Dinge vorgefallen, die ich immer noch nicht recht verarbeitet habe. War ich vor kurzem noch vollkommen davon überzeugt, dass der Einbruch auf meiner alten Arbeit nichts mit mir zu tun hatte, wurde mir nun das Gegenteil bewiesen.
Ich hatte zunächst einen Blumenstrauß auf die Arbeit geschickt bekommen mit einem Kärtchen dabei, wo drauf stand "Ich hab's für dich getan!". Ganz ehrlich, ich dachte einfach nur, das wäre eine Verwechslung. Aber dann habe ich jeden Tag Blumen bekommen, mit Nachrichten wie "Ich lasse nicht zu, dass jemand gemein zu dir ist!" und "Ich weiß, wir können nicht zusammen sein, aber ich werde dich immer beschützen!". Dann ist eine Nachbarin von schräg gegenüber, mit der ich in der Stiftung auch zusammengearbeitet habe die Treppe runtergestürzt. Danach gab es erneut Blumen und die Nachricht "Niemand ist gemein zu dir!" Da habe ich das ganze der Polizei übergeben, weil mich ein ungutes Gefühl beschlichen hat.
Ich hatte mich nach dem Sturz von Siglinde, die nach wie vor im Krankenhaus lag, um ihren Sohn Torsten gekümmert. Er ist schon 19, aber sehr unselbstständig und steht ziemlich unter ihrem Pantoffel. Mein Mann fand das auf Dauer nicht so gut, da mir das natürlich ein gutes Stück Mehrarbeit gebracht hat. Ich habe Torsten dann gesagt, dass ich von jetzt an weniger Zeit für ihn habe, da sonst mein Mann sauer wird. Da hat er völlig die Nerven verloren und gesagt, er bringe ihn um, wenn er mir Ärger bereitet. So wusste ich dann, dass es die ganze Zeit Torsten war, der sich scheinbar in mich verliebt hatte und es dann denen heimzahlen wollte, die mich auf Arbeit gemobbt haben. Gott sei Dank, konnte ich ihn beruhigen und dann heimlich die Polizei rufen.